Good Spirits
by Solan on Mai.17, 2010, under Anshu
In the land of my ancestors it is said that no wisdom can be found in the West. We have kept outsiders at bay for centuries. No Westerner ever lived to tell the tale of how or clans are interconnected. Or in other cases, how they are at war. (continue reading…)
Hunde von Riga
by Necronius on Apr..09, 2010, under Janis Schumann
Als der Zug plötzlich zum Stehen kam war es bereits Nacht. Der Schnee vor den Fenstern war kaum sichtbar, weil das Mondlicht nur manchmal durch die dichte Wolkendecke zog und das schwache Licht im Abteil sorgte dafür, dass das verschmierte Fenster fast wie ein Spiegel wirkte. Trotzdem war deutlich, dass draußen Schnee liegen musste, denn die Kälte hatte sich längst durch die Wände des Zuges, durch die Ritzen an Türen und Fenstern ins Zuginnere gefressen und die schwache Heizung kämpfte vergeblich dagegen an. Es war kalt. Der lettische Winter war immer kalt.
03. März 2040
by Sathirali on Apr..08, 2010, under Heathland City, Silver Bullet
Es war ein gewöhnlicher Mittwoch. Vielleicht auch Donnerstag. Das spielte sowieso keine Rolle. Nicht hier, wo keiner einen geregelten Tagesablauf zwischen den grauen, teilweise schon halb verfallenen Häusern, deren Wände vom Schimmel zerfressen wurden. (continue reading…)
Sand
by Necronius on März.16, 2010, under Oskari Nygaardsvold
Der Gestank war atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes. Oskari schloss kurz die Augen und atmete einen Moment durch den Mund, ehe er sich wieder in der Lage fühlte, einen Zug durch die Nase zu nehmen. Urin, Kot, der Geruch von Krankheiten, alles vermischt mit dem sofort ins Flugzeug wehenden Staub, der die Sicht vernebelte und die Augen zum Tränen brachte. Als er sich zu seinem Begleiter – nein, besser: Seinem Lehrer – umsah, erkannte er keine Zeichen der Abschau auf seinem Gesicht. Das bleiche Antlitz wirkte völlig unbeeindruckt, als er seine Hand hob und auf eine Bewegung seines Fingers hin der Sicherheitstrupp aus der Ladeluke rannte, um die Umgebung zu sichern.
Arrival
by Solan on März.14, 2010, under Keene Brady
I’ve got to hand it to them – this is a nice place! Good choice for a sanctuary. Place to relax. Somewhere you can recharge your batteries at. I bet a lot of people come here. (continue reading…)
So sudden…
by Solan on März.14, 2010, under Anthony Hughes
There are things that I do not understand in these nights of new. However, there are also those I forgot, during the course of time. And while I attributed them to mortal needs I must wonder now whether it was wise to cast them aside for perpetuity. (continue reading…)
Gargoyle I
by Necronius on März.14, 2010, under Zaina
Man stelle sich einen malerischen Sonnenaufgang über der afrikanischen Steppe vor. Das Gras wiegt sich sanft im Wind, ein paar schlanke Gazellen tapsen umher, schauen in die Kamera, in der Ferne vielleicht noch eine Gruppe Elefanten, die majestätisch am Horizont entlang zieht, auf der Suche nach der nächsten Wasserquelle. Das ist Afrika, denken wir uns, und seufzen vor Fernweh. Man könnte ja doch einmal dorthin fahren.
Ich bin dorthin gefahren. Dies ist die Geschichte dieser Reise und die Geschichte eines Mädchens, das das Privileg besitzt, dauerhaft dort zu sein.
Intro
by Necronius on Feb..27, 2010, under Kurzgeschichten
Sie waren in ein Schloss gebracht worden. Eine andere Bezeichnung sprach den Ausmaßen der Eingangshalle, in der sie jetzt standen, Hohn. Hinter ihnen lagen majestätisch die zwei innen mit schwerer Eiche ausgekleideten Türflügel, vor ihnen ein Saal aus Marmor, gehalten von alten, griechischen Säulen. In der Mitte der ovalen Halle lag ein breiter, persischer Teppich mit kunstvoller Schlachtenornamentik in deren Mitte sich ein Feldherr, von der Sonne angestrahlt, auf seinem Pferd gegen den anrennenden Feind erhob.
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13.07.2006, Mittags.
by Blinkbear on Feb..22, 2010, under Heathland City, Kostja
Als er sich dem Einfamilienhaus näherte, in das er erst letztes Jahr mit seiner Familie umgezogen war, ahnte er zunächst nichts böses. Erst als er an der Haustür ankam und keine Stimmen hörte, wurde er ein wenig unruhig. Eigentlich sollten seine Eltern heute beide zu Hause sein. Aber vielleicht waren sie ja spazieren gegangen. Er griff in seine Hosentasche und holte den Schlüssel hervor, steckte ihn ins Schloss. Es war nicht abgeschlossen. (continue reading…)
13.07.2006, Nachmittags.
by Blinkbear on Feb..22, 2010, under Heathland City, Kostja
Er wartete. Er stand an einen großen, alten Baum gelehnt, der unweit vom Schultor schon lange vor dem Aufbau der Schule Wurzeln geschlagen hatte. Seine Augen waren unter der Sonnenbrille halb geschlossen, unfreiwillig blickte er in die gnadenlose, sich nicht um das weltliche scherende Sonne. „Komm schon.“ flüsterte er. (continue reading…)