VARP Charakterblogs

Schau

by on Sep..06, 2009, under Dravill

Wieder wiederhole ich die Worte, nur für mich. Denn immernoch darf ich nicht vergessen. Also vergiss nicht, Dravill. Vergiss es blos nicht. Nichts hiervon. (continue reading…)

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Ebene B011 – Teil 2

by on Sep..05, 2009, under Radhiya Ntshoko

Der blass-bläuliche Rauch der Zigarette schwebte sanft im steten Zug der Belüftungsanlage in die Ventilationsschichte davon. Das raue Gesicht des Alten wurde nur ein wenig durch das kurze Aufglimmen erhellt, das das Saugen an der Zigarette bewirkte. Der rasch verschwundene Lichtschein ließ die immernoch gut sichtbaren Wunden auf dem Gesicht erkennen. Unter dem stumm auf dem Wartungsgang sitzenden hallte tief unten der Lärm der Arbeiter, unterbrochen von derbem Auflachen und den gebrüllten Anweisungen der Aufseher. Ein gewundenes Chaos aus dem Dröhnen der Motoren und den Stimmen der Menschen. Und hier oben nur das monotone Geräusch des riesigen Ventilators, der für Frischluftzufuhr sorgte.

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Kettenrasseln

by on Aug..31, 2009, under Dravill

Immer wieder sprach der Mann die Worte leise vor sich selbst hin. Um sie nicht zu vergessen. Feder und Tinte oder auch nur einen Kohlestift für ein eigenes Tagebuch hatte er hier nicht. Und einige Tage war er nun schon hier. Er würde nicht schreiben können, das stand fest. So hatte er nur seine Stimme. Ein leises, stetiges Murmeln in den Zellen, das man jenseits der Gitter bereits nicht mehr ausmachen konnte. (continue reading…)

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Alte Wunden

by on Aug..31, 2009, under Malik

Maliks Welt explodierte in brennendem Schmerz. Die Fingernägel seiner verbleibenden Hand gruben sich in das edle Holz der Bettkante, als er einen Schrei unterdrückte. Die Wunde hatte sich wieder entzündet. Unbarmherzig tupfte der Medicus erneut mit einem mit Alkohol getränkten Stoffstreifen die eitrige, leere Augenhöhle ab. Weiße Punkte tanzten, Sternen gleich, vor seinem verbleibenden Auge. Khazan würde nun die übelriechende Paste anrühren, die die Infektion aufhalten solle. Das verschaffte Malik eine kleine Atempause, um seine Gedanken wieder zu ordnen. (continue reading…)

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Schmerzfrei

by on Aug..26, 2009, under Cian Andronen

Damit hatte er nicht gerechnet. Die Kälte, so willkommen, endete fast genauso schmerzhaft, wie sie begonnen hatte. Nur schien der Schmerz diesmal wesentlich realer. Noch ehe er auch nur einen Muskel angespannt hatte, war sich Cian, als er erwachte, unfreiwillig bewusst über jedes noch so kleine Stück Fleisch, jedes Bißchen Haut, das durchtrennt oder durchstoßen wurde. (continue reading…)

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Ein weiter Weg

by on Aug..24, 2009, under Cian Andronen, Dravill

Der Einschätzung des Fechtlehrers nach war Cians Sohn weit zu jung, um den Umgang mit einer Klinge bereits zu erlernen. Zumindest ordentlich zu erlernen. Der Magistrat selbst sah das natürlich anders. Man konnte nie früh genug lernen. Auch sein Sohn nicht. (continue reading…)

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