VARP Charakterblogs

An Lucille Valier III

by on Nov..28, 2009, under Emmanuel

Liebe Lucille,

wir sind dabei, unseren Standort hier auszubauen. Ich habe einige Arbeitskräfte auswechseln müssen, aber nichts, was beunruhigend wäre. Es formt sich nunmehr eine Gruppe, die im Stande ist, hier alles zum Besten der Familie zu leiten. Verwalter allerdings fehlen mir noch, so dass ich selbst noch werde hier bleiben müssen, bis ich die Buchführung und alles übrige in die Hände jemandes fähigen übergeben kann, um zurück zu reisen.

Der Medicus schrieb mir bereits, dass das Kind ordentlich wächst. Es wird wohl nicht mehr lange dauern. Achte darauf, dass du dich gut ernährst und deine Kleider weiter nähen lässt. Ich habe dem Schneider bereits Nachricht gegeben. Er wird dafü sorgen, dass du etwas entsprechendes bekommst.

Ich bin hier einer Priesterin Sertans begegnet, die sich sehr besorgt gezeigt hat und die in Zukunft für dich und das Kind beten wird. So die Götter es wollen wird alles zum besten verlaufen. Ihr Urteil jedenfalls ist manchmal schwer ergründlich, wie sich an einem Botenjungen zeigt, den die Priesterin für wert genug hält, bei mir in Ausbildung zu treten. Aber wenn er so von den Göttern geliebt wird, wie es zu vermuten steht, mag er einmal ein guter Verwalter werden.

Aber die Zeiten können sich auch ändern.

Emmanuel

PS: Ich hörte, dass mein Vater dich bald besuchen will. Ich bin sicher, dass du ihn gut empfangen und uns keine Schande machen wirst.

Mein liebster Gatte,

der Medicus drückt es wirklich sehr schwach aus. Aufgebläht ist mein Bauch und kugelrund! Wenn ich nicht wüsste, dass es unser Kind ist, ich könnte mich gar nicht mehr unter die Leute wagen. Das Kleid, an dem der Schneider arbeitet, habe ich schon gesehen. Ach, es ist so gut, dass du dich um mich so kümmerst. Ich hatte Sorge, dass ich nicht mehr in meine Kleider passe, wenn sich mein Bauch weiter so aufplustert. Denk nur: Wie hätte ich ein Korsett anziehen sollen? Unmöglich!

Aber so kann ich mich wieder hinaus trauen. Schon beim letzten mal hat die Frau des Herren Apotheker so herübergeschielt und ich weiß genau, wie sie getuschelt hat, dass alles so hervorquillt bei mir! Sie sollte selbst einmal sehen, wie es ist, ein Kind zu bekommen. Wenn es so weit ist, werde ich ihr einen großen Spiegel schenken, damit sie es genau sieht!

Ach aber wenn ich dann am Feuer sitze und unser Kind spüre, dann ist es alles wieder gut. Ich freue mich so darauf, dass du wieder kommst, mein Liebster!

In Liebe

deine Lucille


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